Donnerstag, 25. Juni 2015

Ein Fotobuch zum Kuscheln - das Knuddibu

Da sich in meinem Freundeskreis die Schwangerschaften, Geburten und erste Geburtstage irgendwie häufen, bin ich immer wieder auf der Suche nach originellen Geschenkideen für die Kinder. Denn mal ehrlich - ein Schnullerband mit Namen, bestickte Halstücher oder ein personalisiertes Kuscheltier sind zwar schön, aber man läuft doch Gefahr, nicht der Einzige zu sein, der so etwas schenkt. Ich persönlich möchte immer etwas Einzigartiges schenken. Etwas, an dem sich das Kind lange erfreuen kann und das vielleicht auch noch als Erwachsener noch schöne Erinnerungen hervorruft.

Auf einer meiner Recherche-Touren im Internet bin ich auf das Knuddibu gestoßen. Irina Huck war als Mutter auf der Suche nach einem kindgerechten Fotobuch und hatte die (wie ich finde) geniale Idee, ein Fotobuch aus Stoff zu entwerfen. Das kleine Buch ist kuschelig und auch noch mit eigenen Fotos bedruckt, sodass der Nachwuchs damit spielen kann, ohne die Seiten eines Fotoalbums zu zerknicken oder sie herauszureißen. Auch ich schaue mit meinem Sohn gerne Fotos an. Dank Knuddibu könnte er sich die Bilder auch bald ohne Aufsicht von Mama anschauen. Immer und immer wieder. 

Das Knuddibu besteht ganz aus Stoff, ist sehr leicht und deshalb für Kinder leicht zu händeln. Es kann zerknautscht werden und vor allem kann der Nachwuchs die Ecken nicht einfach abkauen. Wenn ich da an meinen Sohn denke, ist vor allem der Wegfall des Ecken-Kauens ein großes Plus, ebenso wie die Möglichkeit, das Knuddibu einfach in die Waschmaschine stecken zu können.


Bilder: Knuddibu
Die Bestellung ist ganz einfach: man wählt mit einem Programm auf der Homepage das Produkt aus, gibt den Buchtitel ein, wählt ein Motiv des Stoffs und lädt die eigenen Bilder hoch - so kann das Knuddibu individuell gestaltet werden. Es kostet ab 29,50 Euro und wird nach der Bestellung extra bedruckt und genäht.
Das Knuddibu ist eine tolle Geschenkidee - auch für den eigenen Nachwuchs. So kann das Kind Mama und Papa, die Großeltern, Freunde oder Urlaubserinnerungen überall mit hinnehmen. Wirklich empfehlenswert!

www.knuddibu.de

Dienstag, 9. Juni 2015

Bücherwelt: "Zwischen Stilettos und Schlabberlatz" von Grace Saunders


Heute stelle ich Euch ein Buch vor, das ich während meiner Schwangerschaft entdeckt und im vergangenen Jahr nach der Geburt meines Sohnes praktisch verschlungen habe, wenn der kleine Mann es sich in seinem Kinderbett gemütlich gemacht hatte. Erst kürzlich fragte mich eine Freundin nach einem Buch, dass zum Mama-Sein empfehlen kann und da fiel mir dieses spezielle Buch ein, das mir die erste Zeit als Mama viele Tipps gegeben hat.

Dienstag, 12. Mai 2015

Aus Mum's Leben: Der erste Urlaub ohne Nachwuchs


Zugegeben, richtiger Urlaub war es ja nicht. Vielmehr hatte ich die Möglichkeit, an einer Gleichstellungsschulung in Gotha teilzunehmen. Doch da meine beiden Männer 4 Tage alleine zu Hause auskommen mussten, war es für mich doch eine Art Urlaub. Als ich mich für die Schulung angemeldet hatte, freute ich mich wirklich auf die kleine Mama-Auszeit. Doch je näher der Termin rückte und je schlimmer die Schnupfnase meines Sohnes wurde, desto weniger wollte ich ihn für 4 Tage verlassen. Das Problem kennt wohl jede Mama, die das erste Mal alleine und ganz ohne Nachwuchs verreist.

Donnerstag, 23. April 2015

Aus Mum's Leben: "Mama, warum gibt es so viele Bilder von mir im Netz?"


Heute schreibe ich über ein Thema, das mich in den vergangenen Wochen sehr beschäftigt hat. Ich habe im Netz vielfach über Eltern gelesen, die im Namen ihrer doch noch sehr jungen Kinder Blogs führen, ständig Fotos von allen Gelegenheiten auf verschiedensten sozialen Netzwerken posten und die ganze Welt an witzigen Momenten des Nachwuchses teilhaben lassen. Doch ist das für die gesellschaftliche und soziale Zukunft der Kinder wirklich so günstig?

Als ich diesen Blog ins Leben gerufen habe, stand ich ebenfalls vor dieser ganz entscheidenden Frage. „Darf und soll ich gut erkennbare Fotos meines Kindes auf dem Blog posten?“. Obwohl es sich auf diesem Blog zum großen Teil um mein Leben als Mama dreht, habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden.

Montag, 20. April 2015

Finside - schöne und funktionale Mum-Kleidung


Der Frühling ist da – die Spielplatzsaison für meinen Sohn hat begonnen. Egal wie das Wetter draußen auch ist, der Nachwuchs möchte an die frische Luft und er soll das auch. Denn der tägliche mehrstündige Frischluft-Aufenthalt ist von mir sehr erwünscht. Wasser- und schmutzresistente Kleidung für Kinder zu finden ist schon schwierig. Diese auch noch für die Mütter zu finden, die gemeinsam mit ihren Kindern im Sandkasten knien und Eimer füllen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Entweder sind die Jacken, die es zu kaufen gibt, zu schick, um sie im Sandkasten zu ruinieren. Oder die funktionalen Outdoor-Jacken sehen aus, als würde sich die Mama keinen Deut um ein wenig Stil scheren. Dabei kann man Stil und Sandkasten durchaus vereinbaren, finde ich. Keine Mum muss im Sandkasten in ihren ältesten Klamotten sitzen, damit die „gute“ Kleidung nicht dreckig wird.

Freitag, 17. April 2015

Persönlicher Schmuck - Die Liebsten immer bei sich tragen



Ich war schon immer ein Fan von Schmuck, der auch eine Bedeutung hat. So waren die Ohrringe ein Geschenk der Eltern, die Kette ein Mitbringsel aus dem Schottland-Urlaub und die Uhr ein Geschenk des Liebsten. Nach der Geburt meines Sohnes habe ich mir einen Anhänger mit Namen und Geburtsdatum des Kleinen anfertigen lassen, den ich fast täglich getragen habe.  In den vergangenen Monaten sind einige weitere Schmuckstücke dazu gekommen, die meist etwas mit meinem Sohn zu tun haben. Egal wie ich ein Outfit kombiniere, ich möchte einfach ein kleines Bisschen Mama zeigen. Heute stelle ich Euch einige Möglichkeiten vor, wie Ihr Euren Nachwuchs immer bei Euch tragen könnt. Doch auch Eure Liebsten können mit solchem Schmuck als Liebesbeweis immer dabei sein. Man kann alles individuell anpassen.

Freitag, 10. April 2015

Aus Mum's Leben: Die ersten Wochen in der Krippe


Es zerriss mir buchstäblich das Herz - jetzt ist es wieder verheilt. Ganze 8 Wochen ist es jetzt her, seit mein kleiner Graf zum ersten Mal in die Kinderkrippe musste und dort herzergreifend geweint hat. „Graf“ nenne ich meinen Sohn schon lange. Einfach aus dem Grund, weil er mit einer Selbstverständlichkeit in seinem Hochstuhl sitzt und mit dem Finger immer auf das zeigt, was er gerade haben möchte. Getreu dem Motto: „Man reiche mir die Trauben“.

In den ersten Krippentagen durfte ich glücklicherweise mit dabei sein. Gemeinsam beobachteten wir die anderen Kinder, die schon laufen konnten und sich auch mal untereinander stritten. Das waren ganz neue Erfahrungen für den kleinen Grafen, ebenso wie für mich, und er wirkte sehr verschüchtert. Und so spielte er lieber allein für sich. Die Tatsache, dass ich ihn in den folgenden Wochen immer öfter und vor allem länger alleine bei den Erzieherinnen zurücklassen musste, machte die Situation nicht besser. Er weinte und schrie und krabbelte bei jeder Gelegenheit zu einer Tür, in der Hoffnung, dass Mama dort gleich wieder auftauchen würde – Das wurde mir jedenfalls berichtet. Ich sah mich schon den neuen Job aufgeben und mit meinem Kleinen zu Hause bleiben bis er etwas älter ist. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ich ruhigen Gewissens zur Arbeit gehen kann, wenn mein Sohn unglücklich in der Krippe sitzt. Die Reaktionen von Außenstehenden waren breit gefächert. Sie reichten von Ablehnung, weil ich meinen Sohn schon nach einem Jahr in eine Kindereinrichtung bringe, bis hin zu Zuspruch, weil Kinder eben auch andere Kinder zum Spielen brauchen. Punkt. Ich war hin- und hergerissen.

Doch mit jedem Tag und jeder Woche wurde es zusehends besser.6 Er baute tatsächlich eine Bindung zu den Erzieherinnen auf, beachtete auch mal die anderen Kinder und beteiligte sich an den Spielen. Dass er wie ein Scheunendrescher essen kann, sorgt auch heute noch für große Augen bei den Erwachsenen. Mittagessen ohne Nachschlag gibt es beim Grafen nicht. Ich bin so froh, dass er wirklich alles probiert und dann meist auch verputzt.

Mittlerweile freut er sich am frühen Morgen schon beim Anblick der Erzieherinnen und scheint auch schon ein paar Freunde gefunden zu haben. Gerne möchte ich mal einen Tag lang Mäuschen spielen und sehen, was der kleine Graf so treibt, wenn Mama nicht dabei ist. Immer noch ist es komisch, jeden Tag fast 10 Stunden lang von meinem Kind getrennt zu sein, wo ich doch ein Jahr lang jeden Tag mit ihm verbringen durfte. Dafür gehören die Wochenende nun uns ganz allein. Damit wird die Mutter-Sohn-Bindung weiter verstärkt und wir können wieder intensiv Zeit miteinander verbringen.