Nun ist der
Sommer schon vorbei - er war doch
himmlisch, oder? Und auch Adam hat seinen ersten Urlaub ohne Mama und Papa
erlebt. Und was soll ich sagen: er war total begeistert, hat sich im Zelt und
auf dem Campingplatz pudelwohl und in den Wellen der Ostsee wie ein Fisch
gefühlt. Klar, er hat uns gefehlt, aber für ihn war es ein absolut tolles
Erlebnis, das er unbedingt nächstes Jahr wiederholen möchte.
Und auch wir
haben seinen Urlaub zum Anlass genommen, in diesem Jahr nochmal die Küste zu sehen.
Zwei Tage lang sind wir mit auf dem Campingplatz in einer eigenen Hütte
geblieben und haben Adam dann anschließend wieder mit nach Hause genommen. Wir
waren übrigens auf dem Campingplatz „Naturcamp Pruchten“ (keine Werbung,
sondern Stammzeltplatz seit meiner Kindheit) und der Platz ist wirklich
wunderschön, in den vergangenen Jahren modernisiert und vergrößert worden und
trotzdem immer noch familiär. Besonders toll finde ich die kleinen Holzhütten,
die mit zwei Betten, Schrank, Tisch und Stühlen ausgestattet sind und für
Kurztrips ohne Zelt einfach perfekt sind. Aber so schön und sonnig das Wetter
in der Woche von Adams Urlaub auch war, als wir dort ankamen, war es damit
vorbei. Es hat zwar nicht geregnet, aber Badewetter war irgendwie auch nicht
mehr. Und so mussten wir uns einen Plan B überlegen. Dieser war auch schnell
gefunden: das Meeresmuseum und das Ozeaneum in Stralsund.




